Kompetenzen
Durchgehende Themen in allen Ausbildungsblöcken sind Nachhaltigkeit, Energie, Architektur, Management und Interdisziplinarität.
Das Denken in Kreisläufen (Life Cycle Analysis) ist ebenso Grundlage von EN Bau wie die Berücksichtigung der benötigten Energie bei der Produktion der Baustoffe (Graue Energie), die Nutzung von erneuerbaren Ressourcen und die Entwicklung energieeffizienter Anlagen. Gutes Bauen setzt gute Gestaltung voraus, im Hochbau genauso wie bei der Entwicklung von Quartieren. Die Optimierung von Bauten und Anlagen in der Betriebsphase schliesslich betrachten wir als einen weiteren wesentlichen Aspekt von Nachhaltigkeit beim Bau.
EN Bau spricht Planende an, Teamleiter und Betreibende. Diesen Akteuren am Bau kommt die Aufgabe zu, unterschiedliche Forderungen zu gewichten, abzuwägen und für das konkrete Projekt eine optimale Lösung zu finden. Beim Bauen laufen bei diesen Akteuren die Fäden zusammen: Sie müssen ein komplexes System von Vorgaben, Vorschriften, Kosten und Terminen überschauen, führen und kontrollieren.
Der modulare Aufbau des Studiengangs berücksichtigt die unterschiedlichen Vorbildungen der Teilnehmer. Die vielfältige Auswahl der Weiterbildungsmodule von EN Bau bietet allen Studierenden Zugang zu den nötigen Kompetenzen, damit sie ganzheitliche Lösungsansätze entwickeln und umsetzen können.
In der Masterarbeit schliesslich wenden Studierende das neu erworbene Fachwissen in einer betreuten, praktischen Arbeit an. Ein berufsbegleitendes Studium ist nicht nur möglich, sondern erwünscht.