Energieoptimiertes Entwerfen und Konstruieren
Das CAS energieoptimiertes Entwerfen und Konstruieren legt den Schwerpunkt auf einen ganzheitlichen Ansatz in der Phase von Entwurf und Konstruktion.
Bereits in diesen ersten Arbeitsschritten spannen wir interdisziplinär mit den verschiedenen Fachplanern zusammen. Konzipieren Sie mit uns hochwärmedämmende Konstruktionen und funktionstüchtige Bauteilübergänge! Energetische und ökologische Vorgaben, die Forderung nach Behaglichkeit sowie die Grenzen der Haustechnik bilden unseren Gestaltungrahmen.
Kontaktlektionen
Begleitetes Selbststudium
Selbststudium
Kreditpunkte (ECTS)
Nächste Durchführungen
Chur
Nächster Start im Herbst 2012: KW 38 - KW 4 (2013)
Unterricht jeweils Freitagnachmittag und teilweise an Samstagen
Programm 2012 folgt, bitte melden Sie sich online unter "Anmeldung CAS" an!
Anmeldeschluss: 31. August 2012
Voraussetzungen, notwendige Kenntnisse
Kompetenznachweise des CAS Einführung ins nachhaltige Bauen oder analoge Ausbildung.
Lerninhalte
Bauphysik: Behaglichkeit / Aussenklima; Wärmetransport / Wärmespeicherung; Feuchtetransport; Luftaustausch; Tageslichtnutzung, sommerlicher Wärmeschutz, Beschattungssysteme; Graue Energie; Energie / Leistung; Passive und hybride Sonnenenergienutzung (TWD)
Baustoffe: Trennbarkeit von Konstruktionen; Baubiologie als ganzheitliche Betrachtungsweise; Vorgehen zur Erarbeitung nachhaltiger Lösungen; Anwendung von Instrumenten und Materialkonzepte; Metallkorrosion; Betonkorrosion; Kunststoffe; Nachwachsende Baustoffe
Baukonstruktion: Gebäudehülle als Teil des Bauwerkes; Bauteile im Gebäudeinnern; Bauteilübergänge
Fachkompetenzen
Komponenten der Behaglichkeit erläutern. Informationsquellen von Aussenklimadaten kennen. Die Problematik elektromagnetischer Felder kennen und Vorschläge zu Verhinderung erarbeiten.
Kenntnis der biologischen, ökologischen Randbedingungen (Behaglichkeit, Gesundheit, etc.). Korrosion erkennen und werten, geeignete Massnahmen zur Verbesserung vorschlagen. Kenntnis der verschiedenen Sanierungsmöglichkeiten. Kenntnis energieeffizienter und zukunftsfähiger Konstruktionsaufbauten der Gebäudehülle und der Bauteile im Gebäudeinnern. Kenntnis der Anforderungen an die Luftdurchlässigkeit der Gebäudehülle und Fähigkeit, Messergebnisse zu interpretieren.
Methodenkompetenzen
Kenntnis der Einflussgrössen und anwenden der Berechnungsmethoden des stationären und des instationären Wärmetransportes. Wirkung von Wärmebrücken bestimmen und bei Wärmebedarfsberechnungen berücksichtigen. Feuchtetechnische Berechnungen durchführen und die Ergebnisse kommentieren. Wärmeleistungsbedarf und den Energiebedarf von Gebäuden ermitteln. Integration der passiven und hybriden Nutzungsmöglichkeiten der Sonnenenergie in Bauprojekte.
Materialkonzepte unter biologischen Kriterien erarbeiten. Ökologische Kriterien definieren und Materialkonzepte unter ökologischen Kriterien erarbeiten. Materialflüsse ermitteln. Mittels Angaben zu grauer Energien Materialien werten und Empfehlungen abgeben.
Anforderungen an die Gebäudehülle für nachhaltige Bauten (Minergie-P oder besser) definieren. Beispiele von hochwärmedämmenden Konstruktionsaufbauten ausarbeiten. Funktionstüchtige Bauteilübergänge skizzieren.
Sozial- und Selbstkompetenz
Kennen der eigenen Kompetenzen und erkennen der Notwendigkeit des Beizugs von Fachleuten. Erarbeitete Konzepte im multidisziplinären Team verteidigen und glaubhaft präsentieren. Fähigkeit zur transdisziplinären Teamarbeit.
Lehr- und Lernformen
Referate, Gruppenarbeiten, Fallstudienarbeit am Leitprojekt, Präsentationen, Teamteaching
Kompetenznachweis
Schriftliche Erfolgskontrolle, bewertete Gruppenarbeiten
Literatur, Lehrmittel
Unterlagen der vorgelagerten CAS
Auskunft und Anmeldung
Hier erhalten Sie weitere Informationen und können sich anmelden.