Grundlagen für nachhaltiges Bauen
Dieses CAS ist als einziges obligatorisch und bildet die Grundlage von EN Bau. Hier lernen Sie, Bauprojekte hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu beurteilen. Sie lernen die Kriterien kennen für die Beurteilung von Baustoffen, Konstruktionen und Energiesystemen. Sie erhalten vertieften Einblick in die aktuellen Standards und Methoden und lernen, wie Sie Zielsetzungen und Argumente für nachhaltiges Bauen gut formulieren.
Die vermittelten Konzepte werden durch Analyse und Besichtigung von zeitgemässen Bauten diskutiert und vertieft.
Wichtig: Beim DAS-/MAS-Studium EN Bau muss das Grundlagenmodul spätestens an zweiter Stelle absolviert werden!
Kontaktlektionen
Begleitetes Selbststudium
Selbststudium
Kreditpunkte (ECTS)
Nächste Durchführungen
Burgdorf
Nächster Start findet im Februar 2013 statt.
Exkursionswoche zu Beginn des Moduls
Programm 2012, bitte melden Sie sich online unter Rubrik "Anmeldung CAS" an.
Chur
Nächster Start im 2012: KW 22 - KW 37
Programm 2012 folgt, bitte melden Sie sich online unter
"Anmeldung CAS" an!
Anmeldeschluss: 30. April 2012
Horw
24. September 2012 - 17. Januar 2013
Blockwoche am Anfang des Moduls, danach wöchentlich 1 Tag
Programm 2012, Infos
Bitte melden Sie sich online unter Rubrik "Anmeldung CAS" an!
Anmeldeschluss: 27. August 2012
Muttenz
18. Juni - 13. September 2012
Start mit Einstiegswoche, danach 12mal ein Tag pro Woche
Programm 2012, bitte melden Sie sich online unter "Anmeldung CAS" an!
Anmeldeschluss: 15. April 2012
Voraussetzungen, notwendige Kenntnisse
Keine speziellen Voraussetzungen, bezüglich Zulassung zu MAS siehe Übergangsbestimmungen
Lerninhalte
Systemisches Grunddenken und vernetzte interdisziplinäre Bearbeitung von aktuellen Problemstellungen hinsichtlich nachhaltiger Aspekte der gebauten und gestalteten Umwelt. Einführung in ganzheitliche, nachhaltige Strategien bezüglich Architektur, Stadt und Landschaftsräumen. Klärung der Begriffe der nachhaltigen Entwicklung mit ökonomischen, ökologischen und sozial-kulturellen Aspekten. 2000-W-Gesellschaft, SIA Effizienzpfad Energie und weitere Strategien hin zu Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Einführung in die Bauwerkstypologie. Gebäude als energetische Systeme. Das ökologische Passiv- oder Aktivhaus als die zukünftige Standardbauweise der Schweiz. Lebenszyklusanalyse, langfristige Sichtweisen und Kostenaspekte (Investitions-, Unterhalts- und Betriebskosten). Natürliche, nachwachsende und schadstofffreie, baubiologische Materialien und Baukonstruktionen. Qualität Raumluft. Energieversorgung und Energiepolitik/Energiewirtschaft. Sonnenenergie. Naturgefahren und Umweltauswirkungen. Demografische und gesellschaftliche Veränderungen und deren Auswirkungen. Analyse und Besichtigung von beispielhaften, zukunftsweisenden Bauwerken.
Fachkompetenzen
Lebensmuster von Natur, Gesellschaft und Architektur erkennen. Klarheit besitzen zu den Begriffen nachhaltiger Entwicklung, Energieeffizienz und Oekosystemen. Einsicht gewinnen in das System Mensch-Umwelt.
Bewusstsein für Nachhaltigkeit, umweltverträgliche Technik und Technologiefolgen. Beurteilt Bauwerke ganzheitlich und analysiert Konzepte, Konstruktionen und Haustechniksysteme. Erstellt Zielsetzungen für energieinnovative, ressourcenschonende Projekte und Baukonstruktionen. Kennt Eigenschaften und Anforderungen natürlicher, nachwachsender und problematischer Materialien. Begründet die Anwendung passiver und aktiver Nutzung von Solarenergie. Argumentiert mit dem Wissen um die Life-cycle-Kosten.
Methodenkompetenzen
Natur- und sozialwissenschaftliche Methoden konsequent anwenden. Fähigkeit, mit ganzheitlichem Ansatz vernetzt zu denken und zu handeln. Stellt eine Wirtschaftlichkeitsberechnung. Kennt ganzheitliche Methoden und Arbeitsweisen in Planung, Entwurf und Konstruktion, Material und Technologie, Bionik, usw.
Instrumente und Methoden für einen optimalen Projektierungs- und Bauprozess. Untersuchen von Bau- und Montageprozessen. Entwickelt projektspezifische Kriterien (Matrix) für die Beurteilung von Baustoffen, Konstruktionen und Energiesystemen. Analysiert eine bauliche Aufgabenstellung systematisch und ganzheitlich. Entwickelt darauf aufbauend schlüssige, detaillierte Zielsetzungen und Lösungsstrategien.
Sozial- und Selbstkompetenz
Kommunikation mit Auftraggebern, Planenden und Unternehmern. Fähigkeit zur transdisziplinären Teamarbeit. Fähigkeit zur Analyse, Synthese und Erkennen von systemischen Zusammenhängen. Übernahme von Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung. Umgang mit Komplexität. Erkennen der eigenen Stärken und Schwächen. Erkennen des eigenen Kompetenzprofiles.
Lehr- und Lernformen
Kontaktstudium: Vorlesungen anhand von Fallbeispielen und Seminaren
Geführtes Selbststudium: Projektarbeit an Fallbeispielen (case study), Analyse beispielhafter Bauten
Freies Selbststudium: Literatur, Seminarbeitrag
Kompetenznachweis
Schriftliche Modularbeit, ev. Modulprüfung
Literatur, Lehrmittel
Grundlagen Systemik; SIA 112-1, SIA Effizienzpfad Energie, Snarc, eco-bau, Novatlantis, Leichter Leben, diverse Publikationen, "in die Zukunft gebaut" von Ulrich Pfammatter Prestel Verlag, München ISBN 3-7913-3334-8 etc.
Auskunft und Anmeldung:
Hier erhalten Sie weitere Informationen und können sich anmelden.